Das einst wohlhabende Pontevedro steht am Rand des finanziellen Zusammenbruchs. Nur eine standesgemäße Heirat der wohlhabenden pontevedrinischen Witwe Hanna Glawari mit einem Landsmann könnte den drohenden Bankrott noch abwenden. Für diese Aufgabe kommt aus Sicht der Diplomatie nur einer infrage: Graf Danilo Danilowitsch. Doch Hanna genießt ihr Leben als Witwe in den Pariser Salons in vollen Zügen – und ist alles andere als bereit, sich aus patriotischer Pflicht zu binden. Was niemand ahnt: Hanna und Danilo verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Ihre frühere Beziehung flammt in einem kleinen Privatkrieg wieder auf. Hanna möchte den einstigen Geliebten zurückgewinnen, während Danilo sich zunächst sträubt – zu tief sitzt die Erinnerung daran, dass er sie damals aus Standesgründen nicht heiraten durfte. Erst als Hanna ihm demonstrativ die kalte Schulter zeigt, erkennt Danilo, wie sehr er sie noch immer liebt.
Franz Lehár komponierte im Laufe seines Lebens rund dreißig Operetten, von denen einige bis heute zum festen Repertoire gehören. Doch „Die lustige Witwe“ überstrahlt sie alle. Mit diesem Werk gelang Lehár der ersehnte Durchbruch: ein spritziges Libretto, lebendige Figuren und eine Fülle unvergänglicher Melodien, die bis heute begeistern. Das „Vilja-Lied“ und „Da geh’ ich zu Maxim“ sind nur zwei der vielen musikalischen Höhepunkte, die diese Operette zu einem Klassiker gemacht haben.
Am Sonntag, dem 6. Dezember 2026, 11.00 Uhr, findet ein Premieren-Lunch statt.Wer schon vor einer neuen Inszenierung einen lebendigen Eindruck vom Entstehungsprozess gewinnen möchte, ist bei unserem Premierenlunch genau richtig. Immer sonntags – eine Woche vor der Premiere, jeweils um 11.00 Uhr – lädt das Inszenierungsteam dazu ein, Hintergründe, Gedanken und künstlerische Entscheidungen kennen zu lernen. Das künstlerische Team berichtet von seiner persönlichen Annäherung an das Werk, von der Arbeit an den Rollen und von kleinen Episoden aus der Probenzeit. Unterschiedliche Kostproben machen Lust auf mehr und werden Sie endgültig davon überzeugen, dass Sie die Premiere im Eduard-von-Winterstein-Theater keinesfalls versäumen wollen. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Präsentation besteht die Möglichkeit, im Theatercafé eine kleine Mittagsmahlzeit zu genießen, reservieren können Sie diese unter 0176 32565175.
SONDERVERANSTALTUNG
Oper mal andersLachen, Weinen und Verstehen mit Richard Vardigans (Klavier und Erzählung)
Franz Lehár – Die lustige Witwe: Geld oder Liebe?Graf Danilo war früher in Hanna verliebt, hat sich aber nicht getraut, um ihre Hand anzuhalten, weil er den Verstoß aus seiner Familie gefürchtet hatte. Nun ist sie eine reiche Witwe und er darf sie doch heiraten – nicht aber wegen sondern trotz ihres Geldes. Die wahre Liebe hat schon wieder gesiegt!
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Erzhammer, Buchholzer Str. 2, 09456 Annaberg-Buchholz
Termin: 20. November 2026, 19.30 Uhr
Tickets:15,00 € / erm. 12,00 €
Azubis, Studierende und Schüler_innen 5 €
Bei Vorlage einer Eintrittskarte für diese Inszenierung am Eduard-von-Winterstein-Theater gilt der ermäßigte Eintritt.
Ticketverkauf:VVK Touristinformation Annaberg, Buchholzer Str. 2, 09456 Annaberg-Buchholz (ab 1. September 2026)
Telefon: 03733 19433
E-Mail:
talking-about-opera@web.de
OPER MAL ANDERS (OMA)
Lachen, Weinen und VerstehenBei „Oper mal anders“ (kurz OMA) erleben die Gäste die Meisterwerke der Opernliteratur quasi „nackt“ – ohne Sänger, Orchester, Bühnenbild. Man lacht, man weint und vor allem man versteht nicht nur die zum Teil haarsträubenen Handlungs-abläufe sondern auch die versteckten musikalischen Zusammenhänge. Dies alles präsentiert Richard Vardigans mit fundiertem Wissen, pianistischer Virtuosität und seinem unverwechselbaren englischen Humor. Eine „One-Man-Show“ der Extraklasse!
Keinen Opernbesuch geplant? Vorstellung ausverkauft? Stück nicht auf dem Spielplan? Kein Problem – „Oper mal anders“ ist ein Erlebnis für sich!
Weitere Informationen:
www.talking-about-opera.de