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Dorian Gray

Dorian Gray
Als „Das Bildnis des Dorian Gray“, der einzige Roman des irischen Schriftstellers Oscar Wilde, 1891 in London als Buch erschien, löste er wegen seiner angeblichen Unmoral einen Skandal aus. Die Geschichte des jungen Dandys Dorian Gray, der auf geheimnisvolle Weise nicht altert und dessen Gesicht immer gleich schön bleibt, egal, wie ausschweifend er lebt, war zu viel für die Moralvorstellungen der viktorianischen Gesellschaft. Doch die Faszination der menschlichen Sehnsucht nach ewiger Jugend und der immer akuten Frage nach den Grundlagen von Recht und Unrecht, blieb bis heute ungebrochen. Und so wurde der Stoff seit Beginn des 20. Jahrhunderts immer wieder verfilmt oder für die Theaterbühne bearbeitet.

Ľubica Čekovská stammt aus der Slowakei. Sie studierte in Bratislava und London; mehrere ihrer Werke gelangten auf wichtigen Festivals der zeitgenössischen Musik zur Aufführung. Ihre Oper „Impresario Dotcom“ wurde 2020 bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Čekovská komponiert für großes Orchester und Kammermusik, Choräle, Klavierkonzerte, Lieder und Bühnen- und Filmmusik. Die Oper „Dorian Gray“ wurde 2013 am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava uraufgeführt. In Annaberg-Buchholz kommt sie als deutsche Erstaufführung auf die Bühne.

Einführung
Zu dieser Inszenierung laden wir Sie zu einer Einführung auf die Studiobühne ein. Eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung geben wir Ihnen Einblicke in Inhalte und Hintergründe des Stoffes sowie seiner Umsetzung an unserem Haus.

Die Produktion wird unterstützt durch die Landgraf-Moritz-Stiftung.
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und László Varga (Basil Hallward).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Lukáš Šimonov (Alan Campbell).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Bettina Grothkopf (Mrs Leaf).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Angus Simmons (Lord Henry Wotton), Richard Glöckner (Dorian Gray) und László Varga (Basil Hallward). Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Vincent Wilke (James Vane) und Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Maria Rüssel (Brothel Madam) und Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: László Varga (Basil Hallward) und Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und László Varga (Basil Hallward).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Lukáš Šimonov (Alan Campbell).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Bettina Grothkopf (Mrs Leaf).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Angus Simmons (Lord Henry Wotton), Richard Glöckner (Dorian Gray) und László Varga (Basil Hallward). Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Vincent Wilke (James Vane) und Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Maria Rüssel (Brothel Madam) und Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: László Varga (Basil Hallward) und Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und László Varga (Basil Hallward).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Lukáš Šimonov (Alan Campbell).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Bettina Grothkopf (Mrs Leaf).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Angus Simmons (Lord Henry Wotton), Richard Glöckner (Dorian Gray) und László Varga (Basil Hallward). Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Vincent Wilke (James Vane) und Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Maria Rüssel (Brothel Madam) und Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: László Varga (Basil Hallward) und Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und László Varga (Basil Hallward).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Lukáš Šimonov (Alan Campbell).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray) und Bettina Grothkopf (Mrs Leaf).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Angus Simmons (Lord Henry Wotton), Richard Glöckner (Dorian Gray) und László Varga (Basil Hallward). Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Vincent Wilke (James Vane) und Zsófia Szabó (Sibyl Vane).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
im Hintergrund: Angus Simmons (Lord Henry Wotton).
im Vordergrund: Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: Maria Rüssel (Brothel Madam) und Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
v.l.n.r.: László Varga (Basil Hallward) und Richard Glöckner (Dorian Gray).
Foto: Dirk Rückschloß/Pixore Photography

Pressestimmen

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„Das Eduard-von-Winterstein-Theater setzt auch mit dieser deutschen Erstaufführung ganz hohe Maßstäbe: ein bejubelter Ensemble-Triumph, eine starke Orchesterleistung unter Dieter Klug, ein cooles Sittenprotokoll von Regisseurin Vera Nemirova. […] Als Dorian Gray wächst Richard Glöckner über sich hinaus. […]“

orpheus Magazin | Roland H. Dippel | 20. April 2026

„[…] Für diese wählte der Dirigent Dieter Klug die in dem kleinen Theater imponierend üppig klingende kleinere Orchestration. Durch zusammengelegte Parts exponierter Instrumente wurde das für einige Musiker zum konditionellen Härtetest. Harfe und Schlagwerk saßen in den Proszeniumslogen. Die Erzgebirgische Philharmonie Aue erwies sich als brillanter Teamplayer für höchst anspruchsvolle Aufgaben und dramatische Pointierung. […] Es dürfte schwerfallen, ein derart aktives, sensibles und intensives Ensemble zu finden wie im Eduard-von-Winterstein-Theater. […] Pullingers Vision eines Dorian Gray zwischen Himmel und Hölle wird so zum erotischen Sachreport der digitalisierten Gesellschaft. […]“

neue musikzeitung | Roland H. Dippel | 19. April 2026

„[…] Dass Annaberg-Buchholz mit seinem Eduard-von-Winterstein-Theater am Rande liegt, ist reine Geographie. Bezogen auf die Theaterlandschaft nicht nur Sachsens wäre diese Zuschreibung eine Täuschung. In Sachen Operette oder auch bei Ausgrabungen haben die Entdeckerlust von Intendant Moritz Gogg und die Professionalität seiner Truppe dem kleinen Theater längst seinen Platz mittendrin gesichert. Nach einer herzerwärmend packenden Wiederbegegnung mit Gerd Natschinskis „Freund Bunbury' macht das Haus nun mit der Deutschen Erstaufführung einer Opernnovität von sich reden. […] Richard Glöckner spielt diesmal nicht nur sein Charisma für den jungen, schönen Dorian voll aus. Ihm gelingt es im zweiten Teil auch, dessen innere Zerrüttung hinter der Fassade nach außen dringen zu lassen. Das ist ebenso beeindruckend wie die geradezu luxuriöse vokale Ausstattung aller kleineren Rollen. Dieter Klug hält am Pult der Erzgebirgischen Philharmonie Aue das beeindruckende Ensemble zusammen und sichert ihm seinen Raum auch dann, wenn die Musik aus dem Graben zulangt. Fürs neugierige Publikum und für Operndirektoren, die offen für Neues sind, ist Annaberg-Buchholz erneut eine Reise wert. […]“

Freie Presse | Joachim Lange | 20. April 2026

„[…] Vera Nemirovás tiefgründige Konzeption, Dieter Klugs erstklassige musikalische Leitung und die exzellenten Leistungen der ETO lieferten ein Paradebeispiel dafür, dass Kunst von europäischer Qualität auch außerhalb der etablierten Kunstzentren entstehen kann. […]“

„[…] Und obwohl dies in einer kleinen sächsischen Stadt und zudem in einem Genretheater geschah, das Opern nur sporadisch aufführte, stand die Produktion der „nationalen“ Produktion in musikalischer Hinsicht in nichts nach und war ihr in inszenatorischer Hinsicht weit voraus. […]“

OPERA Slovakia | Michaela Mojžišová | 22. April 2026

„[…] Es gibt viele intellektuell fähige Regisseure, aber nur wenige, die eine dramaturgische Intention handwerklich gekonnt auf die Bühne bringen können. Nemirova gehört zu diesen Schöpferinnen. […] In Annaberg-Buchholz umgab sie sich mit einem talentierten, gleichgesinnten Produktionsteam. […]“

„[…] In Titeldarsteller Richard Glöckner fand sie zudem den idealen körperlichen Typus – einen visuellen und ausdrucksstarken Prototyp eines schönen jungen Mannes, dessen Mimik, Gestik und Körperhaltung, obwohl er vor unseren Augen nicht alterte, den moralischen Verfall Dorian Grays eindrücklich widerspiegelten. […]“

„[…] Obwohl gute schauspielerische Leistungen im Musical-Operettentheater zu erwarten waren, muss ich zugeben, dass mich die Meisterschaft der musikalischen Inszenierung überrascht hat. […]“

OPERA Slovakia | Michaela Mojžišová | 22. April 2026

„[…] Das größte Erlebnis war jedoch die Aufführung der Erzgebergischen Philharmonie unter der Leitung von Musikdirektor Dieter Klug. Technisch absolut versiert, selbst mit reduzierter Besetzung, fing das klangvolle und farbenreiche Orchester die melancholischen Nuancen von Čekovskas Partitur perfekt ein und unterstrich eindrucksvoll den Kontrast zwischen „hoch“ und „tief“, komisch und tragisch, lyrisch und dramatisch. […]“

„[…] Das deutsche Publikum hat Dorian Gray mit echter Begeisterung aufgenommen. Möge diese positive Resonanz sich weltweit verbreiten und weitere Inszenierungen anregen. Čekovskas Werk hat dazu eindeutig das Potenzial. […]“

OPERA Slovakia | Michaela Mojžišová | 22. April 2026

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PREMIERE
 Samstag, 18. April, 19.30 Uhr

MODERNE I DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Oper in drei Akten von Ľubica Čekovská
Libretto von Kate Pullinger
Nach „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde
Deutsch von Samuel C. Zinsli
Einführung auf der Studiobühne - halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

Termine

Bühne

Sa11.04.2611.00 Uhr
Sa18.04.2619.30 Uhr
Mi22.04.2619.30 Uhr
Sa02.05.2619.30 Uhr
So10.05.2619.30 Uhr
Fr15.05.2619.30 Uhr

Besetzung

Dorian Richard Glöckner
James Vincent Wilke
Basil László Varga
Lord Henry Angus Simmons
Sybil Vane Zsófia Szabó
Brothel Madam Maria Rüssel
Mrs. Leaf Bettina Grothkopf
Campell Lukáš Šimonov
Ein männlicher Teenager Aaron Kissiov
Bewegungsensemble Jessica Böhlmann / Flora Hänsel / Celine Küchler / Justine Küchler / Christin Schwind / Samantha Seitenglanz

Inszenierungsteam

Inszenierung Vera Nemirova
Musikalische Leitung Dieter Klug
Ausstattung Youlian Tabakov
Choreographie Andrej Petrovič
Dramaturgie Bernhard Doppler

Öffnungszeiten

Servicebüro
Markt 9

09456 Annaberg-Buchholz

Tel. 03733 1407-131
service@erzgebirgische.theater

Mo bis Fr: 10.00 – 17.00 Uhr

Partner und Unterstützer
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